Übersicht der behandelten Themen
Gesetzliche Krankenkasse (GKV)
Privathaftpflicht-Versicherung

Informationen für Akademiker und Berufseinsteiger
Somit können Sie Ihre Entscheidungen aufgrund von
Fakten fundiert treffen.
Gesetzliche Krankenkasse (GKV)
Versicherungspflicht besteht, wenn das monatliche Gehalt regelmäßig 400 € übersteigt.
Sobald das regelmäßige Einkommen bei Arbeitnehmern 400 € pro Monat übersteigt, besteht Versicherungspflicht bei einer GKV, die frei wählbar ist.
Unterscheiden wir Krankenkassen durch ihre wichtigsten Kriterien, nach Umsetzung der Gesundheitsreformen 2009 und 2010:
1. Leistungen
Die Grundleistungen (ca. 95 % der Gesamtleistungen) sind bei allen Krankenkassen identisch, da diese gesetzlich vorgeschrieben sind. Darüber hinaus gibt es seit 2009 einen Wettbewerb zwischen den Krankenkassen, der sich durch Service und Zusatzleistungen auszeichnet. Krankenkassen, die besonders kostensparend arbeiten, können darüber hinaus Erstattungen an die Mitglieder ausschütten.
2. Beiträge
Die Beitragssätze sind (Stand 01.01.2011) bei allen Krankenkassen – mit 15,5 % – identisch. Nur die Krankenkassen, die mit den Beiträgen der Mitglieder ihre Kosten nicht decken können, dürfen weitere Mehrbeiträge von ihren Mitgliedern verlangen.
Dementsprechend kann eine Krankenkasse nicht mehr nach Beitragssatz unterschieden und ausgesucht werden, sondern nach besonderem Service für die Kunden und kostenbewusster Ausrichtung.
Das P&F-Team ist gerne bei der Wahl der für Ihre Wünsche geeigneten Krankenkasse sowie einer evtl. Ergänzung (z.B. Zahnzusatzschutz) behilflich.
Privathaftpflicht-Versicherungen
Die Haftpflichtversicherung ist die wichÂtigste Versicherung für jeden ErwachseÂnen, da die Höhe eines HaftÂÂpflichtschadens nicht absehbar ist. Schon eine Sekunde Unachtsamkeit reicht, um einen Schaden zu verursaÂchen, der Ihre finanzielle Existenz beÂÂdroÂhen könnte.
Es ist möglich, dass Sie Ihr ganzes LeÂben lang zahlen müssen, wenn Sie z.B. als Fußgänger oder Radfahrer im StraÂßenÂverkehr einen Moment nicht aufpasÂsen und einen Unfall verursachen.
Eine Haftpflichtversicherung übernimmt die an Sie be-rechtigt gestellten SchaÂdensÂersatzansprüche und wehrt unbeÂgrünÂÂdeÂte Ansprüche ab.
Nach Beendigung der ersten Berufsausbildung (oder Studium), entfällt der Versicherungsschutz über die Eltern, so dass ein eigener Vertrag notwendig wird.
Ein detaillierter Preis-Leistungs-Vergleich – mit allen Gesellschaften am Markt – erfolgt auf Anfrage über P&F! Überlassen Sie es nicht dem Zufall, ob Sie für den Rest Ihres Lebens beim »richtigen Anbieter« landen. Viele Versicherungsunternehmen bieten unterschiedlichste Produkte an. Wir vergleichen für Sie Preise und Leistungen und machen sinnvolle (sowie objektive) Vorschläge.
Berufsunfähigkeits-Versicherung
- jeder 4. vorzeitig wegen BU aus dem Arbeitsleben ausscheidet?
- jedes Jahr ca. 300.000 neue BU-Fälle auftreten?
- die Personen, denen etwas passiert, immer jünger werden?: ca. 60.000 neue BU Fälle pro Jahr bei 25- bis 34-jährigen
- Zivilisationskrankheiten (Herz, Psyche, Krebs) drastisch ansteigen?

Stimmt … oder … stimmt nicht:
- Sie haben eine Kfz-Kaskoversicherung – Totalschaden: z.B. 25.000,- Euro
- Sie haben eine Hausratversicherung – Totalschaden: z.B. 40.000,- Euro
- Sie haben eine private Haftpflichtversicherung – auch unverzichtbar!
Aber, wie hoch ist der Schaden, wenn Ihre
Arbeitskraft ausfällt?
Wert der Arbeitskraft
Beispiel: Mann, 30 Jahre, verheiratet, 1 Kind, 2.573 € brutto bis zum 67. Lebensjahr

Die eigene Arbeitskraft ist das wertvollste, was jeder Mensch besitzt. Nur durch eigenes Einkommen ist eine echte Unabhängigkeit gegeben. Sollten Sie durch einen Unfall, eine Krankheit oder Verschleiß Ihren eigenen Beruf nicht mehr ausüben können, so gelten Sie als berufsunfähig. Ein Arbeitgeber würde sofort die Gehaltszahlung und eine Krankenkasse sofort das Krankengeld stoppen. Da die staatlichen Leistungen schon seit vielen Jahren absolut unzureichend sind, ist die private Absicherung mittlerweile eine Frage der Vernunft, wollen Sie kein Sozialfall werden.
Je früher Sie sich um diesen existenzwichtigen Schutz bei einer privaten Versicherungsgesellschaft kümmern, desto gesünder sind Sie i.d.R. und bekommen einen Vertrag möglichst ohne Einschränkungen oder Beitragszuschläge.
Ein Vergleich lohnt sich. P&F hilft Ihnen bei der Auswahl frei am Markt, da nur die kundenfreundlichsten Bedingungen in Frage kommen sollten. Der beigefügte Vergleich ist nur ein Musterfall und eine Momentaufnahme, die nicht auf Sie individuell zugeschnitten ist.
Vergleich:
(Stand 01.11.2010, sortiert nach Zahlbeitrag) Die Angebote am Markt ändern sich ständig.
Daher sollte die Analyse stets aktuell erfolgen.
|
Rang |
Gesellschaft |
BU-Tarifvariante |
garant. BU-Rente (€) |
monat. Maximalbeitrag (€) |
monat. Zahlbeitrag (€) |
BU-Rating |
|
1 |
WWK |
SBU Komfort |
1.500 |
105,55 |
47,50 |
***** |
|
2 |
HDI-Gerling |
SBU |
1.500 |
81,75 |
52,32 |
***** |
|
3 |
Nürnberger (NR) |
BUZ Comfort |
1.500 |
70,85 |
53,24 |
***** |
|
4 |
Nürnberger |
SBU Comfort |
1.500 |
71,10 |
53,33 |
***** |
|
5 |
HDI-Gerling (NR) |
BUZ |
1.500 |
83,79 |
53,39 |
***** |
|
6 |
AXA |
SBU BG 1+ bis 3 |
1.500 |
77,70 |
54,36 |
***** |
|
7 |
DBV |
SBU BG 1+ bis 3 |
1.500 |
77,70 |
54,39 |
***** |
|
8 |
Swiss Life |
SBU BG 1 – 3 |
1.500 |
126,91 |
54,55 |
***** |
|
9 |
Cosmos Direkt (NR) |
Comfort-Schutz |
1.500 |
140,00 |
55,78 |
***** |
|
10 |
Zürich Dt. Herold |
SBU BG 1 – 3 |
1.500 |
120,86 |
58,01 |
***** |
|
11 |
Swiss Life |
BUZ BG 1 – 3 |
1.500 |
133,83 |
58,61 |
***** |
|
12 |
ERGO Leben (NR) |
Top-BUZ |
1.500 |
71,99 |
59,47 |
***** |
|
13 |
Victoria (NR) |
BUZ |
1.500 |
72,96 |
59,69 |
***** |
|
14 |
Dialog |
SBU |
1.500 |
85,39 |
59,77 |
***** |
|
15 |
Dialog |
Erweiterte Bed. SBU |
1.500 |
106,36 |
63,82 |
***** |
|
16 |
Alte Leipziger |
SBU |
1.500 |
94,12 |
64,00 |
***** |
|
17 |
Deutscher Ring |
SBU |
1.500 |
107,60 |
64,57 |
***** |
|
18 |
Zürich Dt. Herold (NR) |
BUZ BG 1 – 3 |
1.500 |
126,95 |
64,87 |
***** |
|
19 |
Debeka |
Top-SBU |
1.500 |
97,92 |
65,61 |
***** |
|
20 |
LV 1871 |
Golden BU |
1.500 |
135,65 |
66,20 |
***** |
Berechnungsgrundlage: Versicherungsbeginn 01.10.2010, 1.500 € BU-Rente Laufzeit bis Endalter 67, Beruf: Dipl. Ingenieur, geboren am 01.01.1985, 75% Bürotätigkeit, 25% sonstige Tätigkeit (z.B. Reisen, Außendienst, etc.)
Altersvorsorge
Altersvorsorgeplanung – clever umgesetzt!
Es ist allgemein bekannt, dass die Rentensituation von Jahr zu Jahr schlechter wird. Arbeitnehmer sollen immer länger arbeiten und gleichzeitig auch immer mehr in die gesetzliche Rentenversicherung einzahlen. Die Rentenzahlung vom Staat fällt dagegen immer geringer aus - längere Rentenphasen durch steigende Lebenserwartung und immer weniger Beitragszahler sind einige der Gründe dafür. Im Ergebnis steigt unsere Rentenlücke dementsprechend von Jahr zu Jahr und das Rentenniveau sinkt jährlich.
Kennen Sie folgende Gedanken von sich oder von Erzählungen?
»Ich muss endlich mehr für meine Rente tun, nur schiebe ich das Thema schon länger vor mir her.«
»Ich spare schon für die Rente, weiß aber nicht, ob das reicht oder eventuell schon zu viel ist.«
»Ich höre und lese von vielen Möglichkeiten: Basis-Rente (Rürup-Rente), Riester-Rente, Betriebs-Rente, Privat-Rente und Fondssparen. Was von diesen vielen Sparformen ist eigentlich für mich am besten?«
»Wie wähle ich den richtigen Anbieter für mich aus? Setze ich auf Rendite-Versprechen, auf Finanzstärke aufgrund der langen Laufzeit oder auf beides?«
»Nur 1 % pro Jahr Renditeunterschied machen bei 100 € im Monat über 30 Jahre schon über 13.000 € Unterschied im Ergebnis aus. Da kann ich ja nicht einfach das nächst beste Angebot annehmen ohne am Markt die Anbieter zu vergleichen.«
»Sind deshalb Banken und Einfirmenvertreter durch ihre eingeschränkte Produktauswahl für mich die falschen Ansprechpartner?«
Richtig! Das sind alles wichtige Punkte die berücksichtigt werden sollten. Den Kopf in den Sand stecken gilt hier allerdings nicht, da die Zeit gegen Sie läuft. Je später Sie damit beginnen, Ihre persönliche Rentenlücke erst zu ermitteln und dann zu schließen, desto weniger Sparzeit bleibt Ihnen bis zum Rentenalter. Dementsprechend steigt der monatliche Aufwand dafür stetig, je länger Sie warten.
Holen Sie sich Hilfe von einem kompetenten und vor allem unabhängigen Berater und gehen Ihre Altersvorsorgeplanung aktiv an.
Den individuell optimalen Weg ermitteln
Wir setzen uns mit der Altersvorsorge unserer Kunden ernsthaft auseinander und haben schon lange erkannt, dass Lösungen aus der Westentasche nicht möglich sind. Es bedarf einer genauen Analyse der individuellen Situation unter Berücksichtigung aller Vermögenswerte und Rentenansprüche. Inflation, Rendite, Steuern und Sozialabgaben sind in die Berechnungen einzubeziehen. Die Zeiten, in denen mit Papier und Bleistift zur Altersvorsorge beraten wurde, sind längst vorbei.
Wir verstehen uns als Planungsexperte und bieten un-seren Kunden eine ganzheitliche Altersvorsorgeplanung an. Damit setzen wir uns von den üblichen Produktverkäufern am Markt deutlich ab. Unsere Kunden erfahren, welche Vorsorgewege (z. B. Riester, Rürup, Privatrente, betriebliche Altersversorgung oder Fondsanlagen) für sie am effektivsten sind. Das heisst, bei welchem der o.g. Wege der Kunde für eine Zusatzrente X am wenigsten Beitrag zahlen muss. Dabei werden Rendite, Sicherheit und steuerliche Aspekte in Einklang gebracht.
Erst nach dieser Analyse wird nach geeigneten Produkten gesucht. Dabei nutzen wir ein modernes Beratungstool. Schauen Sie sich gerne an, wie so eine passgenaue, individuelle Planung aussehen kann:

|
Vergleich der 5 Vorsorgewege |
|||||
|
Berechnung des notw. Kapitals zu Rentenbeginn |
Basisrente |
BAV |
Riester |
priv. Rente |
Fonds |
|
mtl. Zusatzrente netto |
500 |
500 |
500 |
500 |
500 |
|
notw. mtl. Bruttorente |
633 |
815 |
633 |
518 |
518 |
|
notw. Kapital zu Rentenbeginn |
153.282 |
193.148 |
153.282 |
135.778 |
155.976 |
|
Berechnung der notw. Sparrate (ohne Dynamik) |
|||||
|
Rendite in der Ansparphase (vor Steuern) |
6,0% |
6,0% |
6,0% |
6,0% |
6,0% |
|
notw. mtl. Bruttosparrate |
86 |
109 |
86 |
76 |
102 |
|
Steuererstattung / staatl. Förderung |
21 |
60 |
31 |
0 |
0 |
|
notw. mtl. Nettosparrate |
65 |
49 |
55 |
76 |
102 |
|
Barwert des Nettoaufwands |
12.310 |
10.179 |
11.523 |
15.975 |
21.267 |
Richtig versichern
Wegweiser: Das Versicherungsportfolio für jede Lebenslage
Jeder Mensch in Deutschland sollte seine eigenen, existenzwichtigen Risiken versichern. Durch Berücksichtigung der eigenen Situation kann man die Anzahl der Policen gering halten. Jeder sollte seine eigene Prioritätenliste führen und somit die Beiträge für Versicherungen bezahlbar halten.
Welche Policen für Singles, Familien, Azubis, Studenten und Senioren unverzichtbar, nützlich oder überflüssig sind:
|
Single |
Eltern |
Auszubildende |
Studenten |
Kinder |
Senioren |
|
|
Krankenversicherung |
++ |
++ |
++ |
++ |
++ |
++ |
|
Krankenzusatzpolice **** |
+ |
+ |
–* |
–* |
+ |
+ |
|
Altersvorsorge |
++ |
++ |
–** |
–** |
– |
– |
|
Berufsunfähigkeitsversicherung |
++ |
++ |
++ |
++ |
– |
– |
|
Risikolebensversicherung |
– |
++ |
– |
– |
– |
– |
|
Unfallversicherung |
– |
– |
– |
– |
+ |
+ |
|
Private Haftpflichtversicherung |
++ |
++ |
–*** |
–*** |
– |
++ |
|
Autohaftpflicht |
++ |
++ |
++ |
++ |
– |
++ |
|
Autoschutzbrief |
– |
– |
– |
– |
– |
– |
|
Gebäudeversicherung |
++ |
++ |
– |
– |
– |
++ |
|
Hausratversicherung |
+ |
+ |
–* |
–* |
– |
+ |
|
Rechtsschutzversicherung |
+ |
+ |
–* |
–* |
– |
+ |
++ = Unverzichtbar,
+ = Nützlich,
– = I.d.R. überflüssig.
* = Nützlich, aber aus finanziellen Gründen erst nach der Ausbildung/Studium,
** = Unverzichtbar, aber aus finanziellen Gründen erst nach der Ausbildung/Studium
*** = Unverzichtbar, aber bis zum Ende der ersten Ausbildung/Studium idR noch über die Eltern versichert, soweit diese einen Vertrag besitzen, bitte jeweils überprüfen!
**** = Auslandsreise-KV = ++, Zahnzusatz = +, Stationärer Zusatz = +, Ambulanter Zusatz = –


