beamtenversorgung

Informationen zur Beamtenlaufbahn

P&F, der gesellschaftsunabhängige Versicherungsmakler, verschafft Ihnen einen Überblick der staatlichen Leistungen und der privaten Absicherungen – während der Beamtenlaufbahn – ab dem Beginn des Referendariates ...

Was ist Beihilfe?

Beamte, Richter, Versorgungsempfänger,Witwen/er und Waisen erhalten Beihilfe vom Staat für die tatsächlich entstandenen Krankheitskosten – diese Leistungen erhalten Sie nur, wenn Sie sich privat kranken versichern und NICHT, wenn Sie sich bei einer gesetzlichen Krankenkasse versichern!

Kinder und Ehepartner erhalten auch Beihilfe, wenn sie keine oder geringfügige Einkünfte haben.

Wer erhält wieviel Beihilfe?


Beihilferegelungen des Bundes und der angeschlossenen Länder:



wer_erhaelt_wieviel_beihilfe

Beihilfeberechtigte mit einem/ohne Kind


wer_erhaelt_wieviel_beihilfe2

Beihilfeberechtigte mit min. 2 Kindern, Ehegatten und Versorgungsempfänger


wer_erhaelt_wieviel_beihilfe3

Kinder


 

Beamtenlaufbahn und Absicherung private KV

Beispiel: Lehramt

beamtenlaufbahn absicherung

AWV = Anwartschaftsversicherung für eine private Krankenversicherung zum Start in das Referendariat. Schon während des Studiums können Sie sich damit für 1 € Beitrag im Monat Ihren derzeitigen Gesundheitszustand sichern und damit spätere Risikozuschläge oder sogar Ausschlüsse vermeiden!


Beitragsvergleich 1

Lara Lehramt (im Ref.), geb. 17.03.1985, weiblich, Vers.-Beginn: 01.09.2010

Muster-Berechnung für die Zeit im Referendariat. Es handelt sich um einen reinen Beitragsvergleich. Die Beiträge verändern sich nach dem Referendariat. Daher ist ein Vergleich für die Zeit nach dem Referendariat noch wichtiger, da Sie diese Beiträge Ihr Leben lang bezahlen müssen. Dagegen gelten die Beiträge für das Referendariat nur ca. 2 Jahre (vergünstigte Ausbildungsbeiträge). Ihre Entscheidung zu Beginn des Referendariates ist folgenschwer. Ein späterer Wechsel könnte durch einen schlechteren Gesundheitszustand nicht mehr möglich sein.

 


 

Nr

Gesellschaft

SB

S

Zahn

Tarifwerk

Prämie incl. SB

Prämie ohne SB

Beitrag KV

BAP

1

DBV (NL der AXA)

0

2

50%

Vision B50-NA, BW2 50-NA, PVB, KHTE-NA /20 EUR, BN3/1 50-NA

63,70

63,70

63,70

Jan 2010

2

Debeka

0

2

50%

P30/P20A+Z30/Z20A, PVB, TK /20 EUR, BE/S1-A

68,56

68,56

68,56

Jan 2008

3

Continentale

0

2

50%

BABTI/50, BABTII/50, BAZ3/50, PVB, AZ SII /20 EUR, BAEBTZP / 50

69,49

69,49

69,49

Jan 2010

4

Münchener Verein

0

2

50%

022, PVB, 795 /20 EUR, 726 A

71,08

71,08

71,08

Jan 2010

5

DKV

0

2

50%

30 H+20 H, 30 R+20 R, PVK, KM /20 EUR, BAT

74,67

74,67

74,67

Jan 2010

6

Allianz *

0

2

50%

BA 50, BS 50, BZ 50, PVB A, 451 /20 EUR

76,25

76,25

76,25

Sep 2008

7

Bay. Beamten KK

0

2

50%

BAWPRIVAT50, ZE 50W, PVB, SKH /20 EUR, ZBS

82,90

82,90

82,90

Jan 2010

8

DBV (NL der AXA)

0

2

50%

BS 50-NA, B3 50-NA+BW2 50-NA, BZ 50-NA, PVB, KHTE-NA /20 EUR, BN1/1 50-NA

83,21

83,21

83,21

Jan 2010

9

HUK-Coburg

0

2

50%

BPA50, BPS50, BPZ50, PVB, KHT /20 EUR, BPEZ

84,11

84,11

84,11

Jan 2009

10

Hallesche *

0

2

50%

Primo B50A+URZ, Primo CG250A, PVB, KH /20 EUR

84,49

84,49

84,49

Jan 2009

11

Signal Iduna

0

1

50%

R-BA0-A 50, R-SB-R 50+R-SB-W 50, PVB, R-EKH /20 EUR, R-AEB1 50

84,59

84,59

84,59

Jan 2010

12

LVM

0

2

50%

ABA 50, SBA 250, ZBA 50, PVB, KHT /20 EUR, EBA 2

84,82

84,82

84,82

Jan 2010

13

Victoria

0

2

50%

ABA 50, SBA 350+SBA 250, ZBA 50, PVB, KH /20 EUR, BE 50

87,60

87,60

87,60

Jan 2010

14

Nürnberger

0

2

50%

AA 50, SA 50, ZA 50, PVB, KHT /20 EUR, BEZA

90,89

90,89

90,89

Jan 2010

15

ARAG

0

2

50%

251, PVB, 11 /20 EUR, 257

91,33

91,33

91,33

Apr 2009

16

LKH *

0

2

50%

BA 1, PVB, KHT /20 EUR

92,24

92,24

92,24

Jan 2010

17

Inter *

0

2

50%

ABKL 50, ABWL 50, PVB, KHT /20 EUR

104,82

104,82

104,82

Jan 2010

18

Central

0

2

50%

KB BA50, PVB Anwärter, EKHT /20 EUR

108,23

108,23

108,23

Jan 2010

19

HanseMerkur

0

2

50%

A 50A, P3B50 A+P2EB50A, ZA 50A, PVB, KH A /20 EUR, BET A

111,08

111,08

111,08

Jan 2010

20

Signal Iduna

0

1

50%

R-AB 50, R-SB-R 50+R-SB-W 50, PVB, R-EKH /20 EUR, R-AEB1 50

114,57

114,57

114,57

Jan 2010

* die mit einem Stern gekennzeichneten Tarifkombinationen enthalten keine Beihilfeergänzungsleistungen VOLLVERSICHERUNG SB 0 € Stationär: 1-2-Bett Chefarzt Beihilfesatz: 50-50-50% PV KHT: 20 €


 

 

Beitragsvergleich 2

Bea Beamtin (nach Ref.), geb. 17.03.1985, weiblich, Vers.-Beginn: 01.09.2010

Muster-Berechnung für die Zeit nach dem Referendariat. Es handelt sich um einen reinen Beitragsvergleich. Genauso wichtig ist ein Vergleich der durchaus unterschiedlichen Leistungen sowie der jeweiligen Beitragshistorien der Tarife. Wie wichtig beitragsstabile Tarife sind, sehen Sie an folgendem Beispiel: Ein heutiger Beitrag von 176 € p.m., der sich jedes Jahr um 2 % erhöht, beträgt in 35 Jahren 352 €. Erhöht sich der Beitrag jedes Jahr um 4 %, dann bezahlen Sie in 35 Jahren 695 € p.m (die Unterschiede am Markt können sogar größer sein). Fazit: für einen detaillierten und objektiven Vergleich gibt es keine Alternative – sprechen Sie uns an!


 

Nr

Gesellschaft

SB

S

Zahn

Tarifwerk

Prämie incl. SB

Prämie ohne SB

Beitrag KV

BAP

1

Hallesche *

0

2

50%

Primo B30+URZ+Primo B120, CG 250, PVB, KH /20 EUR

175,92

175,92

175,92

Jan 2010

2

HUK-Coburg

0

2

50%

BA 501, BS 501, BZ 501, PVB, KHT /20 EUR, BEZ 1plus

192,68

192,68

192,68

Mär 2010

3

DBV (NL der AXA)

0

2

50%

Vision B50-NT, BW2 50-NT, PVB, KHTE-N /20 EUR, BN3/1 50-N

193,56

193,56

193,56

Jan 2010

4

Pax-Familienfürsorge

0

2

50%

QA 30+QA 20 k, QS 30+QS 20 k+QW 30+QW 20 k, PVB, KHT /20 EUR, BE

198,32

198,32

198,32

Jan 2009

5

Debeka

0

2

50%

P30+Z30+P20+Z20, PVB, TK /20 EUR, BE/S1

199,83

199,83

199,83

Jan 2009

6

Münchener Verein

0

2

50%

936+939, PVB, 795 /20 EUR, 726

201,18

201,18

201,18

Jan 2010

7

LKH

0

2

50%

170NW+AKV+182NW, 370+382+470V+482V, PVB, KHT /20 EUR, BHE 15

204,60

204,60

204,60

Jan 2010

8

LVM

0

2

50%

AB 30+AB 20E, SB 230+SB 220E, ZB 50, PVB, KHT /20 EUR, EB 2

207,28

207,28

207,28

Jan 2010

9

Concordia

0

2

50%

BV 30+BV 20, PVB, KHT /20 EUR, BV PLUS

212,63

212,63

212,63

Jan 2010

10

Universa

0

2

50%

A 30+A 20R, ST 2/30+ST 2/20R, ZA 50, PVB, KSKT /20 EUR, BZ 50

215,98

215,98

215,98

Jan 2010

11

Signal Iduna

0

1

50%

BAO 30+BAO 20V, SB-R 30+SB-R 20V+SB-W 30+SB-W 20V, PVB, EKH /20 EUR, AEB1 50

217,08

217,08

217,08

Jan 2010

12

Victoria

0

2

50%

AB 30+ABK 20, SB 330+SBK 320+SB 230+SBK 220, ZB 30+ZBK 20, PVB, KH /20 EUR, BE 50

220,53

220,53

220,53

Jan 2010

13

Alte Oldenburger

0

2

50%

A 30+AA 20, K 330+KK 32+K 530+KK 52, Z 30+ZZ 20, PVB, KHT /20 EUR, BET

221,05

221,05

221,05

Jan 2010

14

HanseMerkur

0

2

50%

A 30+A 20Z, P3B30+P3Z+P2EB30+P2EZ, ZA 50, PVB, KH /20 EUR, BET

221,38

221,38

221,38

Jan 2010

15

SdK

0

2

50%

A 30+AE, S 30+SE, PPB, KHT (10) /20 EUR, B

221,91

221,91

221,91

Jan 2010

16

Nürnberger

0

2

50%

AB 51, SB 51, ZB 51, PVB, KHT /20 EUR, BEZ

233,07

233,07

233,07

Jan 2010

17

Bay. Beamten KK

0

2

50%

B 30/2+B 20K/2, ZEB50, PVB, KHT /20 EUR, ZB

234,92

234,92

234,92

Jan 2010

18

Allianz

0

2

50%

8151, 8351, 8451, PVB, 451 /20 EUR, 8620

238,33

238,33

238,33

Jan 2009

* die mit einem Stern gekennzeichneten Tarifkombinationen enthalten keine Beihilfeergänzungsleistungen
VOLLVERSICHERUNG    SB 0 €    Stationär: 1-2-Bett Chefarzt    Beihilfesatz: 50-50-50%    PV KHT: 20 €


 

 

Beamtenversorgung/Dienstunfähigkeit

  • Die Beamten zahlen selbst keine Beiträge für Ihre Pension/Rente
  • Die Beamtenversorgung steht – genau wie die gesetzliche Rentenversicherung – unter Druck
  • Die Anzahl der Versorgungsempfänger steigt bis 2030 um 72 %
  • Die Lebenserwartung steigt – auch bei Beamten – stetig an
  • Die Pensionslasten der öffentlichen Hand steigen von derzeit 26 Mrd. € bis 2050 auf 75 Mrd. €.
  • Schon jetzt gibt es erhebliche Rentenlücken bei Beamten Logische Konsequenzen in der Zukunft:
  • Kürzungen der Versorgungsleistungen
  • Renteneintritt erst mit 67
  • Abgesehen davon, dass die Rentenlücke durch notwendige zukünftige Reformen weiter steigen wird, ist sie bei vorzeitigem Ausscheiden aus der Beamtenlaufbahn durch Dienstunfähigkeit noch wesentlich größer. Altersvorsorge ist auch für Beamte sehr wichtig. Allerdings empfehlen wir hiermit erst nach dem Referendariat zu beginnen. Dann ist auch das notwendige Einkommen dafür vorhanden. Da sich jedoch die gesundheitliche Situation jederzeit verändern kann, betrachten wir die Situation bei Dienstunfähigkeit im Folgenden einmal sehr genau...


Dienstunfähigkeit/Definition

Wann ist ein Beamter dienstunfähig?
»Ist ein Beamter infolge eines körperlichen Gebrechens oder wegen Schwäche der körperlichen und geistigen Kräfte zur Erfüllung der Dienstpflichten dauernd unfähig… so ist der Beamte in den Ruhestand zu versetzen.«
(§ 45 Abs. 1 LBG NRW )


Dienstunfähigkeit/Errechnung de Ruhegehaltes

Sofern der Beamte vor Erreichen der gesetzlichen Altersgrenze (65. Lebensjahr) wegen Dienstunfähigkeit in Ruhestand versetzt wird, wird ihm zu seiner aktiven Zeit noch die Zurechnungszeit gutgeschrieben.

Ruhestandszeiten bis zum 60. Lebensjahr werden zu 2/3 angerechnet und bewertet.

 

Beispiel:



dienstunfaehigkeit errechnung ruhegehalt



Dienstunfähigkeit/Versorgungsabschlag

Verdiente der Beamte im vorangegangen Beispiel ein steuerpflichtiges Bruttogehalt vor Dienstunfähigkeit von 3.500 €, dann ergeben 47,24% (siehe letzte Folie) daraus ein Ruhegehalt von 1.653 €.

Davon abgezogen wird noch ein Versorgungsabschlag (wenn es sich nicht um einen Dienstunfall handelt) von 10,8%, so dass sich eine Pension von 1.475 € ergibt. Wir sprechen hier immerhin von ca. 58% geringeren Einkünften nach Dienstunfähigkeit, die auch noch versteuert werden müssen. Ebenfalls muss Ihre private Krankenversicherung weiter finanziert werden.

RDZ x Faktor 1,79 - 10,8% x RDB = Ruhegehalt


Dienstunfähigkeit/Quote

Glauben Sie, dass die DU-Quote bei Lehrern hoch ist?
46 % der Lehrer werden vor erreichen des Renteneintrittsalters dienstunfähig.
(Quelle Versorgungsbericht der Bundesregierung 2004)

Je früher Sie dieses Risiko privat abgesichert haben, desto gesünder sind Sie i.d.R. bei Vertragsabschluss und bekommen keinen Risikozuschlag oder gar Leistungsausschluss für bestehende Krankheiten. Deshalb sollte eine private Absicherung schon zu Beginn des Referendariates obligatorisch sein.


Dienstunfähigkeit/Details sind wichtig

Ein Beamter der, wegen Dienstunfähigkeit nach den Regeln des Beamtengesetzes in den Ruhestand versetzt wurde, muss nach den Regeln einer privaten Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) nicht unbedingt berufsunfähig sein!

Das heißt, eine private BU würde dann auch keine Leistungen erbringen, obwohl der Beamte im Ruhestand ist!

Fazit: eine private Berufsunfähigkeitsversicherung sollte eine Dienstunfähigkeits-Klausel beinhalten!

 

Versorgungsbiographie (netto A12)



versorgungsbiografie

 

Private Haftpflichtversicherung (Rabatt öffentlicher Dienst)

Sollte »auch« bei angehenden Lehrern beinhalten:

  • Diensthaftpflicht
    Für Beamte und angestellte Lehrer im öffentlichen Dienst z.B. Regressansprüche des Dienstherren bei Verletzung der Aufsichtspflicht des Lehrers
  • Verlust von Dienstschlüsseln
    Eine durch Schlüsselverlust auszutauschende Schließanlage kann bis zu 50.000 € kosten
  • Mind. 5 Mio. € Versicherungssumme
    pauschal für Personen-, Sachund Vermögensschäden

 

KFZ-Versicherung (Rabatt öffentlicher Dienst)

Wichtige Kriterien:

  • Haftpflicht
    Mind. 100 Mio. € Deckungssumme
  • Teilkasko
    Wildschaden nicht auf Haarwild begrenzt
  • Vollkasko
    Kein Einwand auf grobe Fahrlässigkeit

 

Private Altersvorsorge

Damit sollte nach dem Referendariat begonnen werden:

  • Wir verstehen uns als Planungsexperte und bieten unseren Kunden eine ganzheitliche Altersvorsorgeplanung an. Damit setzen wir uns von den üblichen Produktverkäufern am Markt deutlich ab.
  • Unsere Kunden erfahren, welche der 4 Vorsorgewege (Riester, Rürup, Privatrente, oder Fondsanlagen) für sie am Effektivsten sind. Das heißt, bei welchem der o.g. Wege der Kunde für eine Zusatzrente X am wenigsten Beitrag zahlen muss. Dabei werden Rendite, Sicherheit und steuerliche Aspekte in Einklang gebracht. Erst nach dieser Analyse werden geeignete Produkte am Markt ermittelt.


Ein detaillierter Preis-/Leistungsvergleich – mit allen Gesellschaften am Markt – erfolgt separat über P&F!
Überlassen Sie es nicht dem Zufall, ob Sie Ihre Existenz, die eigene Arbeitskraft, beim »richtigen Anbieter« versichern. Viele Versicherungsunternehmen bieten unterschiedlichste Produkte an. Wir vergleichen für Sie Preise und Leistungen und machen sinnvolle (sowie objektive) Vorschläge.